Archiv für November 2012

„Vogelperspektiven“ – Knastkampf ist Klassenkampf !

Ende des Jahres werden in vielen Orten der Welt Knastkundgebungen stattfinden, so auch hierzulande in z.B. Berlin, Köln, Hamburg, Stuttgart und Freiburg. Ritualmässig werden auch Vertreter*innen verschiedener Gruppierungen einmal im Jahr ihre Reden zur Weltlage, vielleicht auch zum Gefängnis halten. Oft richten sich diese Beiträge mehr an die Anwesenden der Kundgebungen und weniger an die Gefangenen selber.
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Zwischen Zion und Mauer

Kurze Einführung in die libertäre Bewegung in Israel-Palästina

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GEFÄHRLICHE SICHERUNGSVERWAHRUNG !

Am 8.11.2012 hat der Bundestag über neue Gesetzesgrundlagen für die Sicherungsverwahrung abgestimmt. In ziemlich geschlossener Einigkeit. Nach außen etwas Kosmetik, in Wirklichkeit eine weitere inflationäre Ausweitung und Stabilisierung fürs „Wegsperren für immer“.
„http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestag-stimmt-fuer-neuregelung-der-sicherungsverwahrung-a-866206.html“>

Vor einigen Tagen erschien ein Text von Thomas Meyer-Falk über den Tod eines Menschen in der Sicherungsverfahrung

:https://linksunten.indymedia.org/de/node/71658″>

Dies wird uns. die wir auch Anti-Knast-Aktivist*innen sind, also weiterhin beschäftigen(müssen).

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Ulrike Meinhof : Drei Freund*innen Israels ..

Israel genießt derzeit dreierlei Sympathie. Die Sympathie der europäischen Linken, die nicht vergessen wird, wie ihre jüdischen Mitbürger verfolgt wurden von dem Faschismus, den sie bekämpften; eine Solidarität, die die Jüngeren vorbehaltlos teilen, die gegen Globke http://youtu.be/VG669STTzQQ“>

und andere Stellung bezogen haben und heute noch und wieder gegen SS-Geist und Praxis demonstrieren, deren jüngstes Opfer Benno Ohnesorg heißt.

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Israelis reden über ihre Angst,

…wir Palästineser*innen über den Tod. Die Raketen der Fundamentalisten erschrecken sie. Ihre Granaten töten uns. Wir haben keine Luftschutzbunker, keine Sirenen, wir haben nichts, wo wir hingehen können, um uns zu schützen….

„http://www.facebook.com/GazaYBO“>

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„Das Blut vom November hat uns so viel gelernt“

(Poster von Indymedia Athen zum 39. Jahrestags des Athener 17. November Polytechnikum-Aufstands. (1973-2012) )

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Am 14.November 1973 besetzen anfangs Student*innen die Polytechnische Hochschule in Athen. Sie installierten einen Radiosender, über den sie zum Widerstand gegen die Militärdiktatur aufriefen. Schnell schlossen sich ihnen junge Leute und Arbeiter*innen an. Die Junta reagierte ihrem Wesen entsprechend. In den frühen Morgenstunden des 17.November 1973 walzte ein Panzer die von ihnen als „Mob und anarchistische Minderheitsaktivisten“ Beschriebenen nieder, Soldaten stürmten die Hochschule.

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Agustin Garcia Calvo – Ciao, Comp@nero

Agustin ist am 1.November in Zamora (Castilla y Leon) verstorben !

Que la tierra te sea leve compañero. Salud y Anarquía.

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„http://youtu.be/Yax9sYF81Es“> (Agustin 2011 in Zamora)

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Streiks? Welche Streiks?

Meine Vorstellungen von Streiks heißt nicht, zu rufen nach ein paar Cent, sich zusammenschlagen zu lassen, oder zu gehen und zu verhungern, sondern zu streiken bedeutet für mich, in den Fabriken zu bleiben und die Produktion zu übernehmen.“ (Lucy Parsons)

„Das Begräbnis von Pinelli“ von Enrico Baj

Eine recht spektakuläre Art der Malerei mit Mitteln des Theaters? In Holz geschnittene, bemalte und beklebte Figuren und Objekte – annehmbare Platten in 18 Formen als Collage zusammengestellt.

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“Severino, libertario… dinamita y corazón.” Teil 2 zu : Severino di Giovanni

http://radiochiflado.blogsport.de/2012/10/22/zerstoert-karthago-erster-teil-zu-severino-de-giovanni/“>

Am 23. Mai 1928 betrat Severino di Giovanni das italienische Konsulat in Buenos Aires. An diesem Vormittag hatte der Botschafter sein Kommen angesagt. Für Severino die Gelegenheit, ein Zeichen zu setzen, würde die Tötung des Botschafters doch für das faschistische Regime in Italien ein großer Rückschlag bedeuten und die italienischen Antifaschist*innen ermuntern, ihrerseits zu ähnlichen Aktionen zu kommen.
Aber es gelingt ihm nicht, zum Botschafter zugelassen zu werden, zumal erregte der große schwere Koffer, in dem er die Bombe versteckt hatte, mehr und mehr Aufsehen. Auch mit dem Wissen, dass er der Polizei bekannt ist, bricht er die Aktion ab, ein weniger bekannter Genosse übernimmt. Dieser verirrt sich jedoch in den Gängen so sehr, dass er aus Zeitnot den Koffer irgendwo in der Nähe des Eingangs abstellt.

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