Archiv für Oktober 2012

Wir sind diejenigen ….

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“ Zerstört Karthago“– Severino de Giovanni (1.Teil)

„Kritisiert nicht die Rebellen, die Gewalttaten begehen, versucht sie zu verstehen“ (Eliseo Reclus)

Severino di Giovanni wird am 17. März 1901 in Chieti (Abruzzen) als Sohn von Carmine Di Giovanni und Rosaria Duranti in ärmliche Verhältnisse hineingeboren – seine Jugend wird vom ersten Weltkrieg und vor allem von dessen Folgen für den Grossteil der italienischen Bevölkerung bestimmt. Armut, Hunger, Tod bestimmen deren Alltag. Severino erlernt die Typografie und liest anarchistische Bücher, bei Malatesta und Proudhon findet er Ideen für seinen Hass auf Autoritäten, bei „Gott und der Staat“ interpretiert er, dass alle Mittel erlaubt sind, um die Revolution herbeizuführen und die Freiheit zu gewinnen.

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Leben ohne zu warten

« Die autoritäre Gesellschaft ist uns verhasst, wir bereiten das Experiment einer freiheitlichen Gesellschaft vor.
Obwohl wir nicht wissen, was diese Gesellschaft uns bringen wird, wünschen wir uns diesen Versuch – diese Veränderung.
Anstatt in dieser veralteten Welt stecken zu bleiben, in der die Luft zu dick zum Atmen ist und die Ruinen einstürzen, als wollten sie im aufgewirbelten Staub alles verhüllen, beeilen wir uns, auch den Rest einzureissen. »

Zo d‘Axa

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Belgrado Pedrini („Il galeone“)

„Siamo la ciurma anemica/ d’una galera infame/ su cui ratta la morte/ miete per lenta fame.
Mai orizzonti limpidi/ schiude la nostra aurora/ e sulla tolda squallida/ urla la scolta ognora.
I nostri dì si involano/ fra fetide carene/ siam magri smunti schiavi/ stretti in ferro catene.
Sorge sul mar la luna/ ruotan le stelle in cielo/ ma sulle nostre luci/ steso è un funereo velo.
Torme di schiavi adusti/ chini a gemer sul remo/ spezziam queste catene/ o chini a remar morremo!
Cos’è gementi schiavi/ questo remar remare?/ Meglio morir tra i flutti/ sul biancheggiar del mare.
Remiam finché la nave/ si schianti sui frangenti/ alte le rossonere/ fra il sibilar dei venti!
E sia pietosa coltrice/ l’onda spumosa e ria/ ma sorga un dì sui martiri/ il sol dell’anarchia.
Su schiavi all’armi all’armi!/ Pugnam col braccio forte!/ Giuriam giuriam giustizia!/ O libertà o morte!

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Soziales Zentrum in Madrid erneut zwangsgeräumt !

(Handyaufnahmen bei Beginn der Räumung)
http://bambuser.com/v/3057132″>)

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Das Unvorhergesehene oder: Die sind ja nicht politisch …

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Was bleibt ist die bedingungslose Freilassung…


In Deutschland sind knapp 71.000 Menschen in Gefängnissen eingesperrt. Einer von ihnen ist Thomas Meyer Falk, seit 16 Jahren wegen Bankraub und Geiselnahme inhaftiert, ca. 11 Jahre davon in Isolationshaft. Im Juni 2013 läuft seine Haftzeit ab, danach soll er in die Sicherungsverwahrung. Dem wollen wir uns entgegenstellen! Wir fordern seine bedingungslose Freilassung und möchten euch dazu aufrufen dies mit Aktionen und Flugblättern zu unterstützen.


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„Pie in the Sky“ – die Lieder von Joe Hill !

„Pie in the Sky“ („leere Versprechungen“ oder auch „Wer`s glaubt, wird selig“) ist heute in der USamerikanischen Sprache eine sehr geläufige Redensart. Zum ersten Mal verwendet wurde sie 1911 in einem Lied „The preacher and the slave“, das sich spöttisch den Strassenpredigern der Heilsarmee im Westen der USA widmete, die in den Armenvierteln auftauchten und dort das „Blaue vom Himmel“ versprachen.

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Macht des « Gemeinwohls » oder Keine Macht für alle

Es ist bereits zu einem wiederkehrenden, unvermeidlichen, fast schon obsessiven Refrain geworden. In jedem Diskurs dringt es durch, in allen Debatten nimmt es Platz, überall wird es beigemischt. Wo immer es eine Situation von Kampf, ein Schimmer von Dissens, ein Funke von Konflikt gibt, könnt ihr sicher sein, dass irgendeine(r) damit anfangen wird, euch vom „Gemeingut“ zu erzählen. Zu Beginn diente die Wiederausgrabung dieses Begriffs nur dazu, “natürliche” Elemente wie das Wasser zu bezeichnen. Dann, kaum hatte eine(r) bemerkt, wie gut dieser Refrain funktioniert, wie gut er fähig ist, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und in der Hit-Parade der politischen Zustimmung aufzusteigen, hat sich sehr schnell alles in “Gemeingut” verwandelt. Und etwas überall verbreiteten sich Bürger*innenkomitees und -wahllisten zu seiner Verteidigung.

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