Workshop: Türöffner…!?


Bei den Menschen, die in diesen Monaten hierzulande ohne Not draussen „campieren“, hat das Ganze irgendwie was Religiöses, oder tuen wohl Buße für sich oder andere --- jedenfalls die , die nicht ganz freiwillig auf der Strasse leben bzw. tagtäglich dazu kommen, wollen eigentlich an geschützten und warmen Mauern und einigermassen stabilen Wände und Decken ihre Gesundheit und damit ihre Widerstandskraft erhalten --- für die ist nun dieser weitere Workshop gedacht.

Der erste, der mit dem Stromkasten hat schon ne grosse Resonanz gefunden, auch wenn einige kritisch anmerkten, daß sie an den Kasten nicht herankommen, weil sie noch gar nicht reingekommen sind, in die Häuser nämlich. Nun – also: Wir wollen nicht unbedingt da rein, wo andere schon Licht brennen haben, es gibt genügend leerstehende Häuser, verlassene oder nicht fertig gebaute Bürogebäude mit z.T. ganz toller Infrastruktur …. was zu machen ist, wenn wir drinne sind und bleiben wollen, dazu gibt dieser Link Auskunft…

„http://raz.blogsport.de/images/hfhb_01.pdf“> (Handbuch für Hausbesetzer*innen)

„Das große Geheimnis des Schloßöffnens ist, daß es leicht ist. Jede(r) kann lernen, wie man Schlösser öffnet.
Die Theorie des Schloßöffnens ist die Theorie des Verwertens mechanischer Defekte.
Es gibt einige Grundanschauungen und Definitionen, aber der Hauptteil des Materials besteht aus Tricks für die Öffnung von Schlössern mit besonderen Defekten oder Eigenschaften.

Der Aufbau des Handbuches (siehe Link) reflektiert diese Struktur. Die ersten wenigen Kapitel präsentieren das Vokabular und die Grund-Information über Schlösser und Schloßöffnung.
Es gibt keinen Weg, das Schloßöffnen zu lernen ohne ständiges Üben und Praktizieren.So präsentiert ein Kapitel eine Sammlung von sorgfältig gewählten Übungen, die euch helfen werden, die Fähigkeiten des Schloßöffnens zu erlernen.
Das Handbuch endet mit einem Katalog der mechanischen Eigenschaften und Defekte, die in Schlössern gefunden wurden und den erkannten Techniken, die ihr beim Üben verwerten und anerkennen werden. Der erste Anhang beschreibt, wie mensch Werkzeuge für das Schloßöffnen herstellt. Der zweite Anhang präsentiert einige der Rechtsfragen beim legalen Schloßöffnen.

Die Übungen sind wichtig. Üben ist der einzige Weg, wie mensch lernt, die Defekte in einem Schloß zu erkennen und wie mensch sie verwerten kann. Das bedeutet, es ist genauso wichtig, immer mit dem gleichen Schloß zu üben wie an vielen verschiedenen Schlössern. Jede(r) kann lernen, wie sie Schreibtisch- und Aktenschrank-Schlösser öffnet, aber die meisten Schlösser unter dreißig Sekunden zu öffnen, ist eine Fähigkeit, die Praxis erfordert.“

(Anfänger*innenbesteck)

„http://www.ssdev.org/lockpicking/MIT_D/„>

Es sei hier erwähnt, daß das Besitzen von Öffnungswerkzeugen - wie im Handbuch im Detail gezeigt – legal ist. Noch illegal ist es, diese zu Übungszwecken bei z.B. Geldautomaten zu benutzen.

Ansonsten gibt es vielleicht noch zu bemerken, daß es forensisch möglich ist, Kratzspuren an den jeweiligen Schlössern zu entdecken. Zum Thema Spuren und wie sie vermieden werden können, ein andermal. Hier gilt erst einmal, wenn ihr durch z.B. „Wochenendbesetzungen“ etwas üben wollt am Türöffnen, besorgt euch danach neues Werkzeug oder macht es – siehe Anleitung in der Broschüre – selber.

Viel Spass, viel Erfolg – gebt eure Erfahrungen weiter, vielleicht kommt eine(r) von uns auch mal zum Matetee rein….

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