Der Tod eines Steinewerfers !

Mustafa Tamimi warf Steine. Unverfroren und manchmal furchtlos. Nicht nur an diesem Tag, sondern fast jeden Freitag in Nabi Shali (Westbank)

Er verbarg sein Gesicht. Nicht aus Angst vor dem Gefängnis, das er bereits kennengelernt hatte, sondern um seine Freiheit zu bewahren, so konnte er weiter Steine zu werfen und widerstehen denen, die das Land raubten.
Er tat dies auch, als er vor etwa einer Woche aus einem fahrenden Jeep heraus mit einer Gasgranate aus nur wenigen Metern beschossen wurde.
Der Soldat, der dies tat, tat dies aus klarer, kühler Absicht. Der Soldat, der dies tat, ist nicht bekannt und wird für immer unbekannt bleiben.

Gut für den Soldaten, vielleicht gut auch für uns Steinwerfer*innen auf der ganzen Welt. So wird eine eventuelle individuelle Racheaktion die täglichen Verbrechen des herrschenden Systems nicht übertünchen können.

Tausende Steinewerfer*innen folgten seinem letzten Weg. Und wir anderen Steinewerfer*innen auf der ganzen Welt nehmen noch einen zweiten Stein auf – einen für die Zentralen der Macht und einen für Mustafa --- daß er genug Steine habe auf seiner Reise ---- unsere Tränen derweil kommen diesmal nicht vom Tränengas

(nach einem Bericht von Jonathan Pollak, mit persönlichen Anmerkungen von radio chiflado)

http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Palaestina/Tamimi_Mustafa.htm“>

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