Archiv für Dezember 2011

Angriffe auf ägyptische Anarchisten und revolutionäre Sozialisten

Ägyptische Linksradikale sind immer wieder Angriffen von Seiten eines entstehenden Bündnis zwischen den herrschenden Militärs und den nach der Macht greifenden Islamisten ausgesetzt. Wir dokumentieren einen Text der Ägyptischen Bewegung Libertärer Sozialisten, der sich hiermit auseinandersetzt.

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Verwüste deinen Käfig !

Überall, jeden Tag, werden massenhaft Leute jeglichen Alters als unverwaltbar und nicht an die Gesellschaft anpassbar abgeurteilt und in allen möglichen Formen von Zuchthäusern eingesperrt. Von den psychiatrischen Anstalten bis zu den Heimen, von den Ausschaffungsgefängnissen bis zu den Rentenanstalten, von den Knästen bis zu den Flüchtlingslagern…

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SELBSTSCHUTZ BEI TRÄNENGAS (und PFEFFERSPRAY) UND GUMMISCHROT !

SELBSTSCHUTZ BEI TRÄNENGAS, (PFEFFERSPRAY) UND GUMMISCHROT

WAS IST CN/CS?

Das Zeug hat viele Namen: Tränengas, Reizgas, Distanzmittel. All das klingt viel zu harmlos für diese chemische Waffe, die gemäss Völkerrecht „im Krieg“ verboten ist, zur Bekämpfung der „eigenen“ Bevölkerung aber weltweit eingesetzt wird. Es handelt sich um einen reizerregenden Kampfstoff. Zum Einsatz gelangen in erster Linie die Tränengase CN und CS.

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Workshop: Türöffner…!?

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Ideale sind streitbar, Knäste nicht !

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„Mit Blut tränkt sich ihr Speichel“ — 3.und abschliessender Teil zur „Geschichte des Anarchismus in Brasilien“

Im März 1958 gründeten einige Anarchist*innen in Rio de Janeiro das „Studiencenter Jose Oiticica“(CEPJO), der 1957 gestorben war
(siehe Poem „ A Anarquia „)

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Die grünen Hemden – 2.Teil von „Geschichte des Anarchismus in Brasilien“

„Se não houver rebelião, não haverá sobrevivência“
(ungefähr: „Wenn es keine Rebellion gibt, wird es kein Überleben geben“)

Während der Regierungszeit von Vargas verschwimmen die Trennungen zwischen demokratischem und faschistischem Denken. Nach dem Muster von Diktaturen etabliert er eine Gewerkschaft, die Augustin Souchy mit dem von Piludski in Polen und Mussolini in Italien vergleicht.

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Der Tod eines Steinewerfers !

Mustafa Tamimi warf Steine. Unverfroren und manchmal furchtlos. Nicht nur an diesem Tag, sondern fast jeden Freitag in Nabi Shali (Westbank)

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nunca olvidar, nunca perdonar – nie vergessen, nie vergeben! Iquique 1907-

Das Massaker in Iquique(Chile) vom 21. Dezember 1907

Wir Anarchisten und Anarchistinnen haben eine lange Reihe von Kämpfen hinter uns, holen uns unsere Energie auch aus diesen Wurzeln, entdecken diese täglich neu, durch unsere Geschichte dieses Kampfes der nun schon über hundert Jahre geht, in jeweils bestimmten geografischen Gebieten zwar aber überall in einem gemeinsam: die Liebe zur Freiheit und der Hass auf Herrschaft jeder Art. Dies entwickelt eine Kraft, die tiefer geht als jeder Versuch einer Repression und daraus entsteht auch so etwas wie eine Identität, die sich nicht auf einen Weg des Kampfes begrenzen vermag noch sich in Zeiten oder Grenzen erschöpft.

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Kommunen und brennde Schulen – 1.Teil von „Geschichte des Anarchismus in Brasilien“ !

Im 15. Jahrhundert wurde Brasilien von portugiesischen Seefahrern entdeckt und durch die Kraft der Peitsche kolonisiert – auch wenn ihnen die Ausbeutung der Arbeitskraft für ihre Zuckerrohrplantagen nicht gelang( Hunderttausende der ursprünglichen Bevölkerung wurden bei diesen „Versuchen“ getötet) – so gelang durch die Einfuhr afrikanischer Sklav*innen der Ausbau ihrer Latifundien – vor allem im Nordosten Brasiliens.

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