Archiv für Juni 2011

Ich bin die Anarchie !

(Ich wurde mit dem ersten Aufstand geboren, rebellisch, unruhig, zerzaust.Ich konstruierte mich selbst ,nackt, schön, respektlos. Seit meinen wehrlosen Knochen teilte ich die erste Blasphemie an den Schöpfer. Ich weigerte mich, mich zu unterwerfen, zu führen, oder Pate zu sein.
Ich wurde ein Abtrünniger, der Gottlosigkeit angeklagt . Ich wurde verurteilt, aber meine Flügel waren die des Phönix, und schnell verließ ich den Scheiterhaufen und überquerte die Ozeane … Ich sah überall Unterdrückung, Krämpfe und Hunger, Parlamente und Wehklagen, lernte die Verzweiflung kennen. Ich grub mit den Nägeln einen Schützengraben der Träume und berauschte mich mit diesem Haufen verrückter Kinder, schiffbrüchiger Dichter dort im Spanien von 36 …. Ich blickte nach links, schaute nach rechts und sah schmutzige dunkle Gesichter versteckt hinter sauberen Uniformen das Blut der Völker vergießend im Namen der Gerechtigkeit, der Logik und anderer widerlicher Quintessenzen … Und ich nahm die Wut und schärfte sie und schleuderte Donner gegen die Throne, Feind von Regierungen, feindlich gegenüber den Vaterländern, Feind des Schmerzes. Ich umarme die Welt, lebe und erbitte nichts, liebe und widerstehe ihrer Tyrannei

Ich bin die Anarchie

Echte Demokratie jetzt – Echte Verarsche schon immer !

Was wir von den libertären Freundinnen und Genossen der „Platzbesetzungen“ lernen können !
Einige Tipps und Erfahrungen !

…die Herrschaft der gewöhnlichen Seele die sich über ihre Gewöhnlichkeit klar ist,
aber die Unverfrorenheit besitzt für das Recht der Gewöhnlichkeit einzutreten und es überall durchzusetzen
.“(Ortega y Gasset)

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Interview mit einem Anarchisten aus Malaysia !


(1.Mai 2011 in Malaysia)

(Originalinterview von : Workers Solidarity Movement)

Könnt ihr für unsere Leser*innen die gegenwärtige politische und soziale Situation in Malaysia erklären?

Die politische Situation auf Malaysia bleibt dieselbe wie seit dem Erzielen der Unabhängigkeit von Großbritannien vor 50 Jahren, als sich der politische Kampf innerhalb von Rassismus und der Religion entwickelte. Dieselbe Partei ist heute noch an der Macht(=UMNO). Es gibt mehrere (Bundes-)Staaten, die von mehreren Oppositionsparteien geregelt werden.

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Was bedeutet für Anarchist*innen‭ „ ‬soziale Revolution‭“?(Anarchismus FAQ J.7)

‬In der anarchistischen Theorie bedeutet‭ „‬soziale Revolution‭“ ‬weit mehr als nur Revolution.‭ ‬Für Anarchisten ist eine echte Revolution weit mehr als nur ein Make-up in der politischen Verfassung,‭ ‬Struktur oder Form einer Gesellschaft.‭ ‬Es müssen sich alle Aspekte einer Gesellschaft‭ ‬-‭ ‬politische,‭ ‬wirtschaftliche,‭ ‬soziale,‭ ‬zwischenmenschliche Beziehungen,‭ ‬und so weiter‭ ‬-‭ ‬und die entsprechenden Personen verändern.‭ ‬Tatsächlich gehen diese beiden Transformationen Hand in Hand und ergänzen und unterstützen sich gegenseitig.‭ ‬Menschen verändern sich während sie die Gesellschaft verändern.‭ ‬ (mehr…)

Warum Anarchist*innen auf „direkte Aktion“ setzen, um Dinge zu ändern ! Teil 2 (Anarchismus FAQ J 2.1)

Einfach, weil es wirksam ist und eine radikalisierende Wirkung auf diejenigen hat, die es ausüben. Weil sie von Menschen ausgeübt wird, die für sich selbst handeln und daher die Anhängigkeit und Marginalisierung durch Herrschaft durchbricht. Dies ist der Schlüssel:
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Frisch gewagt ist schon mal ein guter Anfang!


„Zwischen der direkten Aktion und einem verwandten Konzept, dem des »zivilen Ungehorsams« sollte unbedingt unterschieden werden. Unter dem Letzteren ist meiner Ansicht nach jede Art kollektiver Verweigerung gegenüber dem Gesetz zu verstehen, wobei dies entweder aus moralischen Motiven geschieht oder um Druck auf die Regierenden auszuüben, damit sie schließlich auf Forderungen eingehen. So schreibt Henry D. Thoreau: »Wenn die Alternative darin besteht, entweder alle Gerechten einzukerkern oder Krieg und Sklaverei abzuschaffen, wird der Staat bei der Wahl nicht zögern.« Demnach ist ziviler Ungehorsam im Grunde eine konfrontative Form des Dialogs zwischen Bürgern, die sich nicht unterordnen, und dem Staat.

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DRANG NACH AUFSTAND

„ Irgendetwas muss sich ändern“, hört man sagen. Die Aufstände in der arabischen Welt und die nukleare Katastrophe von Japan haben einerseits die Möglichkeit, andererseits die Notwendigkeit sich gegen die Interessen der Machthaber aufzulehnen, bei einigen wieder ins Bewusstsein gerufen. Aber machen wir uns keine Illusionen: bedeutet dieses „Irgendetwas“ nicht bloss, anstatt endlich jegliche Unterdrückung zu beseitigen, sie unter demokratischer Fassade neu einzurichten? Bedeutet es nicht bloss, anstatt endlich den nuklearen Wahn zu beenden, ihn mit Gerede über Sicherheit und Energiebedarf zu überhäufen, bis er wieder vergessen ist?

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Wer ist eigentlich gefährlich und für wen?

„Vorsicht Teufel !!!“

„Trotz des Warnhinweises hast Du dieses Flugblatt entgegengenommen.
Und? Geht’s Dir noch gut? Alles in Ordnung?

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Von den Plätzen in die Barrios! Libertäre Erfahrungen bei den Protesten in Spanien!

Gestern wurde durch die Versammelten in Madrid die Platzbesetzung an und auf der „Puerto de Sol“ für beendet erklärt. Nicht alle waren damit einverstanden, und werden wohl noch bleiben. Ähnliches geschah schon vorher in Barcelona . Anarchist*innen waren hier und in anderen Städten von Anfang an präsent (wir haben darüber berichtet). Im folgenden nun ein Link zu einem ca. 30Seiten umfassenden Bericht libertärer Genoss*innen aus Barcelona (in englischer Sprache) deren Erfahrungen ähnlich auch aus Madrid und Sevilla gemeldet wurde.

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Let`s rock(er) :“Sozialdemokratie und Anarchismus“

(Dieser Text – beliebig ausgewählt – ist eine Solidaritätserklärung für
„http://www.syndikalismusforschung.info/rockersoz.htm“>

Zitat:
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