Archiv für Mai 2011

Ägypten: Neue libertäre Bewegung

Wir, die libertären Sozialisten, kämpfen für eine sozialistische Gesellschaft ohne Klassen; eine vom unterdrückenden Staats- und Kapitalapparat befreite, antiautoritäre Gesellschaft. Wir wenden uns gegen die Einführung des staatlichen Kapitalismus, wie es in den ehemals unterdrückenden Regimes „sozialistischer“ Länder der Fall war. Wir lehnen den Kapitalismus ab und richten uns gegen ihn.
Wir glauben, dass es die Arbeiterklasse durch hartnäckige Bemühungen vermag, eine große Koalition heraufzubeschwören, um den Kapitalismus und den unterdrückenden Staat als solchen zu Fall zu bringen.

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„Atomkraft – nein Danke“ genügt nicht !!!!!

Von Cheliabinsk (1957) über Three Mile Island (1979), Chernobyl (1986),Tokaimura (1999) bis Fukushima (2011) haben die Ereignisse für sich selbst gesprochen. Die Nuklearindustrie ist das extremste Beispiel der katastrophalen Auswirkungen einer wissenschaftlichen Entwicklung, die heute, mit völliger Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben, den Erfordernissen von Politik und Wirtschaft unterstellt ist. Die die Geschichte der AKW‘s begleitenden Katastrophen zeugen von ihrer absoluten Schädlichkeit und widerlegen jegliches Beteuern ihrer “Sicherheit“. Es gibt keine und es kann keine sichere und saubere Atomenergie geben, frei von Risiken, Defekten oder Fehlern und ohne giftige Abfälle. Jene, die das Wunderwerk der Reaktoren dritter oder vierter Generation rühmen, jene, die die Kernfusion anpreisen, die “sicherer“ sein soll, als die Kernspaltung, lügen in vollem Wissen darüber; sie wissen, dass ihren schönen Worten nur solange Glauben geschenkt werden kann, bis der nächste Unfall passiert.

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AnarchistInnen in Ankara von Faschos angegriffen!

Gestern
Nacht, am 22. Mai, haben Faschos in Ankara (Türkei) um 23.30 Uhr anarchistische
Genossinnen und Genossen mit Hackmessern und Feuerwaffen angegriffen.
AugenzeugInnen berichteten von 8-9 Personen auf der Seite der Angreifer. Gemäss
ihren Berichten lagen die Faschos in einer Seitengasse auf der Lauer und
griffen die AnarchistInnen rücklings an. Ein Anarchist wurde dabei durch
Messerstiche schwer verletzt und befindet sich immer noch in Lebensgefahr. Er wurde notfallmässig operiert und liegt zurzeit
auf der Intensivstation eines Krankenhauses.

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Welche Art von Gesellschaft möchten die Anarchist*innen? (Anarchismus FAQ 2.9)

Anarchist*innen wünschen eine dezentralisierte Gesellschaft, die auf freie Vereinigungen beruht. Wir betrachten diese Form der Gesellschaft als die beste, um die Werte Freiheit, Gleichheit und Solidarität zu maximieren. Nur durch eine rationale Dezentralisierung der Macht, sowohl strukturell als auch territorial, können individuelle Freiheit gefördert und ermutigt werden. Das Delegieren von Macht in die Hände einer Minderheit ist eine klare Verneinung der individuellen Freiheit und Würde.
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„Kumbaya“ auf der Puerto del Sol!!

„Ich denke ,daß es keine direkten Angriffe auf die Quellen des Reichtums gibt(momentan). Die Arbeiter scheinen nicht betroffen, es gibt keinen Produktionsausfall,keine Streiks, keine lauten Proteste – wie so anders in Griechenland.

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Kleines Interview mit einem libertären Genossen von der „Puerta del Sol“!

J.: „Ich habe aktiv an den Demonstrationen teilgenommen .Vorgestern blieb ich die ganze Nacht auf dem Platz und Sonntag bis 3 Uhr morgens.

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„Ihr nehmt das Geld, wir nehmen uns dann die Strasse“

http://www.ikimap.com/map/2CYF“>

Nach dem ersten Camp auf der Puerta del Sol in Madrid (s.Bericht hier) haben sich in ganz Spanien nun auf verschiedensten Plätzen weitere Camps gebildet. Der o.a. Link zeigt wo--- sie wollen zumindest alle bis zum Sonntag – da sind Wahlen in Spanien – bleiben — was danach geschieht, wir sind gespannt(Es gibt Initiativen wie „Nolesvotes“– die zum aktiven Wahlboykott aufrufen).

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Puerta del Sol wird zum Tahrirplatz?

Nach einer der landesweiten Demonstrationen in Spanien setzten sich etwa 100 Leute auf die Puerta del Sol, dem zentralen Platz in Madrid, um dort weiterhin durch eine Art Sitzstreik gegen die soziale und ökonomische Situation zu protestieren. Die Polizei reagierte auftragsgemäss und räumte heute bis 7 morgens den Platz. Wie, zeigt dieses Video

„http://youtu.be/_5Vm48Eeb_Y“>

Die Initiative „Wirkliche Demokratie jetzt“ hat daraufhin angekündigt, den Platz erneut und diesmal mit noch mehr Menschen zu besetzen(Heute,Dienstag, 20.00Uhr)

„http://madrid.tomalaplaza.net/„> ( Hier aktuelle Nachrichten aus Madrid)

„Das Jahr der Schüsse“ – erster ökologischer Protest der Geschichte !

Im Jahre 1873 kaufte ein britisches Konsortium für 92 Millionen Peseten die Rechte zum Abbau von Schwefelkies und Kupfer am Rio Tinto, im Südwesten von Spanien, in der Nähe der Stadt Huelva und gründete dort die „Rio Tinto Company Limited“ – heute der grösste Aluminiumproduzent der Welt.

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Anarchismus FAQ: Warum ist für Anarchist*innen „Solidarität“ wichtig? A 2.6

Solidarität (gegenseitige Hilfe) ist eine zentrale Idee des Anarchismus. Es ist das Bindeglied zwischen Individuum und Gesellschaft, das Mittel, mit dem Personen zusammenarbeiten können, um ihre gemeinsamen Interessen zu erfüllen in einer Umgebung, die sie unterstützt und nährt und Freiheit und Gleichheit gibt. Für Anarchist*innen, ist die gegenseitige Hilfe ein wesentliches Merkmal des menschlichen Lebens, eine Quelle der Kraft und Glück und eine Grundvoraussetzung für eine volle menschliche Existenz.

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