Nur direkte Aktion sichert Wasser und Strom für alle ! Auszüge aus einem (Anti)Wahlaufruf in Kapstadt …..

Mit den anstehenden Kommunalwahlen kriechen wieder die Politiker*innen, (ob aus der DA, ANC, COPE oder PAC) heraus wie Kakerlaken, um für unsere Stimmen zu bitten. Wieder versprechen sie Häuser, Arbeitsplätze , soziale Sicherung – das übliche Recyclingprogramm also. …

.... Die Realität ist jedoch, daß wir in einem System der Ungleichheit leben – ein System des Kapitalismus und des Staates. Die Ratsherren und Damen wissen das, aber sie wollen, dass unsere (Wähler) Stimmen SIE bequem und reich machen.
In Wirklichkeit gibt es miserable Wohnverhältnisse und grausame soziale Bedingungen, weil die Politiker aus dem ANC, COPE, DA und der PAC dafür seit Jahren nur gekürzt haben. Seit den 90er jahren sind die Zuweisungen für Sozialabgaben um 85 % gesenkt worden. Dienstleistungen wie Wasser und Strom bekommen nur die, die es bezahlen können….

„>“http://www.youtube.com/watch?v=2Gwrbm3xBEE“> (Näheres in diesem Video*)

… Allerdings bedeutet dies nicht, dass die zentrale Regierung kein Geld hat. Es bedeutet lediglich, dass die Regierung eher die Gelder für die Entwicklung der Infrastruktur ausgibt, die für ausländische Investoren interessant ist. Parallel dazu werden die Armen vertrieben und isoliert ….

Es macht keinen Unterschied, wenn wir neue Gemeinderäte wählen. Selbst die ehrlichen, die es gut meinen und viel dafür tun – was selten genug vorkommt – sind machtlos.
Selbstverständlich fordern wir von ihnen die Sachen, die wir brauchen. Aber das heisst auch, dass wir unseren Widerstand gegen die gesamte Regierung und den Kapitalismus richten.

Wir können nicht erwarten, dass der Präsident Jacob Zuma, unsere Probleme löst. Zuma ist Teil des Problems.
Und wir können nicht erwarten, dass das Problem durch die Wahl neuer Ratsmitglieder gelöst wird.
Die Kapitalisten und die nationale Regierung könnten es lösen – aber sie werden es nicht, weil es in ihrem Interesse ist, die Arbeiter*innen schlecht zu bezahlen , oder nicht selbst für irgendwas zu zahlen. ..

Obwohl die Arbeiter*innen und die Armen die überwiegende Mehrheit sind, verwerten die Bosse und Herrscher die Ressourcen – und sie werden uns nicht erlauben, sie im Parlament und in den Stadträten dabei herauszufordern. Parlament und Räte sind ihr Hoheitsgebiet, und wenn wir unsere Kameraden in der Vergangenheit dahin entsendet haben, waren sie als unsere Kameraden verloren. Sitzen nun als Ratsherren und Frauen, teilen die Interessen der Reichen und nicht mehr der Armen und der Arbeiter. Sie sind weg von den Menschen und an Seite des Klassenfeindes gezogen .

Bei früheren Wahlen, hatte die „Poor People´s Alliance“ den Slogan „Kein Land, kein Haus, keine Stimme!“.

Dieser Slogan gilt für alle Wahlen, aber er soll auch keine Illusionen machen, dass wir über Wahlen zu Land, Häusern, Strom und Wasser kommen würden.
Das können nur direkte Aktionen tun. Direkte Aktionen, die auf die Zerstörung des Kapitalismus und des Staates zielen, denn nur dadurch bekommen wir Land, Wohnraum, Wasser und Strom für alle und nur dadurch können wir sicherstellen, dass dieses nie wieder weggenommen wird.

*Hier der Text von „Senzeni na?“ aus dem Video:

Senzeni na?
This is a protest song from the days of Apartheid in South Africa and is in Zulu.

Senzeni na?
Senzeni na?
What have we done?

Sono sethu, ubumyama?
Our sin is that we are black?

Sono sethu yinyaniso?
Our sin is the truth

Sibulawayo
They are killing us

Mayibuye i Africa
Let Africa return

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